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Wiley
Annalen der Physik (311)
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8
Referenced
298
- Man würde den verborgenen Rückstand der Erscheinung gemäss recht gut „latent”︁ nennen können wenn dieses Wort nicht schon anderswo einen Zustand bezeichnete von dem man aber gar nichts weiss. Hier aber wird mit dem verborgenen Rückstand ein ganz bestimmter Begriff verbunden werden.
- Hiebei vor Allem muss die äussere Belegung sehr gut abgeleitet seyn denn sonst ist die Entladung illusorisch.
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/ Diese Annalen- Diese Ladung bestand aus einem wieder hervorgetretenen Rückstand.
- Wie man sieht fehlt es hier noch an einem absoluten Maasse dann nach dem Gesagten wird jede andere Flasche auch eine andere Elektricitäts‐Menge zur Einheit ihrer Ladung besitzen. Soll also das Sinus‐Elektrometer die Ladungen verschiedener Flaschen nicht ihrer Spannung am Knopfe sondern wirklich der Elektricitäts‐Menge nach miteinander vergleichen so ist zuvor nöthig das Verhältniss der Mengen zu erforschen welche in den beiden Flaschen als Einheiten angenommen werden. Es kann diess mit Sicherheit geschehen indem man bei derselben Angabe des Elektrometers die Flaschen einzeln durch den Multiplicator entladet.
- Mehr war zu dem hier vorliegenden Zwecke nicht nöthig. Es hätten durch den Multiplicator die drei verschiedenen Maasseinheiten welche den Tabellena bundczum Grunde liegen aufeinander reducirt werden können; dann aber hätten zwei Tabellen nebst deren schon fertiger späterer Verwendung umgerechnet werden müssen und das schien nicht der Mühe werth.
- Wir abstrahiren absichtlich von einem Elektricitätsverluste durch mangelhafte Isolirung des Randes der Flasche weil wir sonst den Verlust nicht durchweg der LadungLtproportional setzen dürften. Die LadungQ0darf also nicht stärker genommen werden als dass diese Voraussetzung zulässig ist.
- Diess Verfahren scheint hier ungenauer da eigentlich statt der Hypothenusen dieser Dreiecke convexe Linien zu denken sind und die Beobachtungen nicht so nahe aneinander liegen. Man muss aber bedenken dass der gesammte Elektricitätsverlust bei dieser zweiten Operation wenn sie auch lange dauert gering ist gegen den vor der ersten Entladung erfolgten dann auch dass wenn erst die im Anfange rasch auftretenden Rückstände entfernt sind wirklich die späteren so auftreten dass die Curve von einer Graden kaum zu unterscheiden ist. Hat man aber das Versehen gemacht anfänglich nicht rasch genug zu entladen so kann man eine kleine Correction eintreten lassen wenn man vorher oder nachher die Curve in welcherder Rückstand hervortritt an der betreffenden Flasche studirt.
Dates
Type | When |
---|---|
Created | 18 years, 3 months ago (May 12, 2007, 5:51 p.m.) |
Deposited | 1 year, 9 months ago (Nov. 3, 2023, 3:54 p.m.) |
Indexed | 6 days, 23 hours ago (Aug. 23, 2025, 9:51 p.m.) |
Issued | 171 years, 7 months ago (Jan. 1, 1854) |
Published | 171 years, 7 months ago (Jan. 1, 1854) |
Published Online | 19 years, 5 months ago (March 15, 2006) |
Published Print | 171 years, 7 months ago (Jan. 1, 1854) |
@article{Kohlrausch_1854, title={Theorie des elektrischen Rückstandes in der Leidener Flasche}, volume={167}, ISSN={1521-3889}, url={http://dx.doi.org/10.1002/andp.18541670103}, DOI={10.1002/andp.18541670103}, number={1}, journal={Annalen der Physik}, publisher={Wiley}, author={Kohlrausch, R.}, year={1854}, month=jan, pages={56–82} }